Vernetzung als Grundlage für Ertragsverdoppelung und hohe Lieferqualität

Der Kundennutzen

Einfache Integration einer neuen Umgebung in die vorhandene Infrastruktur in enger Absprache mit dem Ansprechpartner

Sichere, performante und zukunftsfähige Anbindung

Hohe Verfügbarkeit und ein starkes WLAN-Signal für eine bequeme und effiziente Warenwirtschaft, Bestellvorgänge, Abrechnung, Gebäudesteuerung und Internetnutzung für die Besucher des Gasthofes

Modernste Technologien für eine professionelle Küche sorgen für Prozessoptimierung, Erhöhung des Qualitätsstandards und eine vereinfachte Handhabung von Hygienekonzepten

Die Erweiterung des Netzwerks ist jederzeit möglich durch Stacking-Technologien der Switches

Gasthof 4.0 – Wie Rothaus durch vernetzte Prozesse mehr Besuchern ein hervorragendes Erlebnis bietet 

Um neben der modernen Produktion auch andere Umgebungen der IT/OT Landschaft von Rothaus auf das höchste technische Niveau zu bringen, hat die Brauerei des international bekannten “Tannenzäpfle“ ihren Gasthof in der Rothaus GenussWelt modernisiert. Technologien wie Connected Cooking oder Gebäudeautomation tragen zur Prozessoptimierung bei, erfordern jedoch ein stabiles und performantes Netzwerk. HWI IT hat hier eine Lösung entwickelt, die die Grundperformance des Netzwerks erhöht und damit zu geringeren Kosten führt, sowie die Verfügbarkeit steigert.

Der Brauereigasthof

Aus dem ursprünglichen Brauereigasthof zum Rothen Hus entstand 1791 die Brauerei. Im Jahr 2021 wurde ein umfangreicher Neubau des Gasthofs durchgeführt. Ein hochmodernes Gebäude soll Besuchern ein einmaliges Erlebnis bieten: durch WLAN-Empfang in jedem Winkel des Gasthofes, sowie umfangreiche Funktionalitäten von Gebäudeautomation für Licht, Beschattung und Heizung, die lediglich über Tablets oder automatisiert über Wettersensoren gesteuert werden.

Auch die Küche erhält ein technologisches Update mit Connected Cooking Technologien, die für eine Vernetzung der Geräte sorgen. Diese Vernetzung führt zu 3 grundlegenden Vorteilen, die ausschlaggebend für die Entscheidung waren:

Ablaufoptimierung

Abläufe in der Küche lassen sich automatisieren und optimieren. Zum Beispiel bei der Vorbereitung großer Mengen an Rotkraut: Während das Rotkraut gekocht wird, schaltet sich bereits der „Schockfroster“ ein, sodass der Koch nach Ende des Kochvorgangs, das Rotkraut nur noch in den „Schockfroster“ fahren muss, wo es innerhalb von zwei Minuten tiefgefroren wird.

Erhöhung des Qualitätsstandards

Die Verwaltung und Einstellung von Garprogrammen aus der Ferne ermöglicht es dem Koch, den Garvorgang der Schweinshaxe, die über Nacht geschmort werden muss, zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. So kann garantiert werden, dass Gerichte eine höhere Qualität haben.

Vereinfachte Handhabung von Hygienekonzepten

Die automatische Dokumentation von Temperaturen zur Erfüllung von Hygienerichtlinien verringert den Aufwand für das Personal.

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Die Herausforderung

Durch den Neubau des Gasthofes konnten mehr Sitzplätze für die Besucher geschaffen werden. Damit dies nicht zu Qualitätseinbußen führt, hat Rothaus die Prozesse in der Küche, sowie Warenwirtschaft, Gebäudesteuerung oder die Bestellungen und Abrechnung der Gäste durch ein umfassendes Digitalisierungskonzept optimiert.

„Auch in Stoßzeiten mit vielen Besuchern soll es nicht zu Einbußen bei der Qualität kommen.“ (Frank Kietruschat, Netzwerkadministrator bei Rothaus)

Um die reibungslose Funktionalität der Systeme, die für diese Prozesse notwendig sind, sicherzustellen, wird eine starke Infrastruktur als Basis benötigt. Da fast alle Technologien ein starkes WLAN-Signal erfordern, war die besondere Herausforderung, das WLAN bis in den letzten Winkel – vom Lager über die Küche, das Restaurant bis in die Büros – mit gleicher Qualität zu bekommen. Die relativ hohe Teilnehmerzahl auf geringer Fläche kommt erschwerend hinzu. Durch das schlechte Mobilfunknetz in Grafenhausen, war es Rothaus außerdem besonders wichtig, den Besuchern des Brauereigasthofes einen stabilen, schnellen und flächendeckenden Internetzugang zu ermöglichen.

HWI ist schon lange mit der IT/OT-Landschaft der Brauerei Rothaus betraut. Der neue Bereich der Gastronomie war auch für uns ein spannendes Projekt.

Die Lösung

Um die Sicherheit, Performance und Funktionalitäten des neuen Gasthofes auch für eine höhere Anzahl an Besuchern zu garantieren, wurde er von HWI in die bestehende Infrastruktur von Rothaus integriert. Um den technischen Anforderungen an Geschwindigkeiten und Übertragungsraten gerecht zu werden, wurde bei der Auswahl der Hardware auf neueste Technologien geachtet.

Die Auswahl der Switches und Access Points

Fast jedes Gerät im Gasthof verfügt über einen LAN-Anschluss. Dadurch war es notwendig, eine große Menge an Netzwerkkabeln zu verlegen, die durch Switches entsprechend abgedeckt werden. Die eingesetzten Switches verfügen über Smart Rate Ports, um die Bandbreite der Access Points abdecken zu können. Außerdem sind sie mit PoE-Class-6 ausgestattet (Power over Ethernet), damit auch die Abdeckung der Stromzufuhr des Außen-Access-Points gewährleistet werden kann.

Wichtig war zudem, dass die Switches die möglichen Bandbreiten von WLAN 6 Access Points (APs) ohne Flaschenhals aufnehmen und in das Netzwerk übertragen können. Die ausgewählten APs mit WLAN 6 Technologie verfügen über eine 2,5 Gbit/s Ethernet Port und können somit sehr viele Teilnehmer, sowie den hohen Drahtlos- und IoT-Datenverkehr stemmen.

„Ruckus Technologien wie Beamflex+ und Channelfly in Verbindung mit Wi-Fi 6 vereinfachten es erheblich, die Kundenwünsche zu erfüllen. Dies unterstreicht der abschließende Vergleich des Soll-/Istzustands eindeutig.“ (Michael Löffler, Senior IT-Engineer bei HWI IT)

Die Anforderungen an Performance und Zuverlässigkeit konnten so durch die Auswahl der Switche und Access Points erfüllt werden.

Die Planung des WLANs

Für die Planung des WLANs wurde eine professionelle Simulationssoftware verwendet. Mithilfe dieser konnte noch vor der Implementierung die benötigte Anzahl und die Typen der Access Points simuliert werden. Durch die Verschiebung der Access Points in der Simulation ändert sich das Signal in live. So können Anpassungen schnell vorgenommen werden und die Auswirkungen werden direkt dargestellt, noch bevor ein AP angebracht wird. Auch Bereiche, die kein WLAN benötigen, können einfach ausgegrenzt werden. Vorteilhaft ist hier vor allem die Kostenersparnis, da nur relevante Bereiche berücksichtigt werden müssen.

Nach der Installation aller Komponenten haben wir eine Ausleuchtung vorgenommen. Hier wurden moderne Messgeräte für WLAN-Ausleuchtungen verwendet, die eine Vergleichbarkeit der Messdaten herstellen und zusätzlich die Möglichkeit einer Spektrumanalyse bieten. Dabei konnten eventuelle Störungen durch Bluetooth- oder Mikrowellen-Signale erfasst werden. Eine Survey-Software mit sicherem und komfortablem Autopiloten verhinderte Verfälschungen der Ergebnisse. Wichtige Projektergebnisse konnten so dokumentiert werden.

Die Absicherung der Gebäudeautomatisierung

Für die Planung des WLANs wurde eine professionelle Simulationssoftware verwendet. Mithilfe dieser konnte noch vor der Implementierung die benötigte Anzahl und die Typen der Access Points simuliert werden. Durch die Verschiebung der Access Points in der Simulation ändert sich das Signal in live. So können Anpassungen schnell vorgenommen werden und die Auswirkungen werden direkt dargestellt, noch bevor ein AP angebracht wird. Auch Bereiche, die kein WLAN benötigen, können einfach ausgegrenzt werden. Vorteilhaft ist hier vor allem die Kostenersparnis, da nur relevante Bereiche berücksichtigt werden müssen.

Das Ergebnis

Das Ergebnis ist eine performante und zukunftssichere Implementierung einer Infrastruktur, die für Techniken wie Connected Cooking und KNX / Dali Gebäudeautomation gerüstet ist. Sichergestellt werden konnte dies durch den Einsatz von mehr als 400 Netzwerk-Ports und ca. 30 Access Points, die mithilfe von professioneller Ausleuchtung optimal im Gasthof platziert wurden und somit für ein starkes WLAN-Signal für 35 Gasthof Mitarbeiter und bis zu 550 Gäste sorgen.

Stabilität, Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit der Netzwerkstruktur lösten alle Herausforderungen und erfüllen die hohen Anforderungen. Eine transparente und umfassende Dokumentation aller Bestandteile sorgt außerdem für ein schnelles Troubleshooting in Problemfällen.

Ihr persönlicher Ansprechpartner

Telefon: +49 7644 59599-00

Dennis Schneider

Account Manager

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